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Logo Aktion Zusammen Wachsen - Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern.

Sprach- und Lernförderung fängt im Kindesalter an - Patenschaften unterstützen und ergänzen die Regelangebote

Der Anteil von Kindern mit Zuwanderungshintergrund im Kindergartenalter wächst. Für sie ist das Erlernen der deutschen Sprache in den ersten Lebensjahren essenziell. Damit sie die gleichen Teilhabechancen erhalten wie alle anderen Kinder, die in Deutschland leben, benötigen sie eine gezielte und individuelle Sprachförderung. Darüber hinaus ist die deutsche Sprache ein wesentlicher Faktor für die Integration: Sie ist die Basis für den Erwerb von sozialen Kontakten. Integration durch Sprache bedeutet jedoch nicht die Verdrängung der Muttersprache, sondern die Förderung der Fähigkeit zur Kommunikation in einer sich internationalisierenden Gesellschaft. Denn gute deutsche Sprachkenntnisse sind eine Grundvoraussetzung für den späteren schulischen und beruflichen Erfolg. Bildungspatenschaften können hier eine sinnvolle Unterstützung bieten.

Mit Projekten zusammenarbeiten

Patenschaften funktionieren allerdings nur dann gut, wenn alle Beteiligten eng kooperieren und ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Erzieherinnen und Erziehern und den Ehrenamtlichen sichergestellt ist. Nur so können Patenschaften gezielt die vorhandenen Regelangebote ergänzen.Wenn Sie als Kindergarten oder Kindertagesstätte überlegen, eine Kooperation mit einem Projekt einzugehen, gehen Sie Schritt für Schritt vor. Prüfen Sie genau, über welche Ressourcen Sie intern verfügen und an welchen Stellen Freiwillige ergänzen können. Legen Sie genau die Einsatzfelder für die Freiwilligen fest und definieren Sie, wie oft und in welchem zeitlichen Rahmen die Freiwilligen eingesetzt werden sollen. Erstellen Sie ein Tätigkeitsprofil für die Ehrenamtlichen und überlegen Sie, welche Eigenschaften und Fähigkeiten die Patinnen und Paten dafür mitbringen sollen.Bevor Sie eine Kooperation mit einem Patenschaftsprojekt eingehen, äußern Sie offen, welche Erwartungen Sie in die Zusammenarbeit setzen. Eventuell kann auch eine schriftliche Vereinbarung nützlich sein. Ist die Kooperation beschlossen, machen Sie die Projektträger und Freiwilligen vor dem Start der Zusammenarbeit mit den Abläufen und Spielregeln im Haus vertraut. Von Vorteil ist es, wenn Sie den Freiwilligen eine zentrale Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner benennen können, an den sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können.Mit ihren pädagogischen Angeboten leisten Kindergärten täglich eine wertvolle und an den Bedürfnissen der Kinder ausgerichtete Arbeit. Ehrenamtliche Bildungspatinnen und -paten können hierbei ergänzend unterstützen. Sie können sich individuell einzelnen Kindern widmen. Einige Patinnen und Paten treffen sich regelmäßig mit einem Kind, andere lesen kleinen Gruppen vor. Nicht alle Projekte sind auf Sprachförderung fokussiert. Einige setzen den Schwerpunkt auch auf interkulturelle Erziehung und Elternarbeit: Werden die Erziehungs- und Bildungskompetenzen von Eltern gestärkt, wirkt sich dies auf das ganze Familiensystem aus – also auch auf die Kinder.

Patenschaften funktionieren allerdings nur dann gut, wenn alle Beteiligten eng kooperieren und ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Erzieherinnen und Erziehern und den Ehrenamtlichen sichergestellt ist. Nur so können Patenschaften gezielt die vorhandenen Regelangebote ergänzen.

Wenn Sie als Kindergarten oder Kindertagesstätte überlegen, eine Kooperation mit einem Projekt einzugehen, gehen Sie Schritt für Schritt vor. Prüfen Sie genau, über welche Ressourcen Sie intern verfügen und an welchen Stellen Freiwillige ergänzen können. Legen Sie genau die Einsatzfelder für die Freiwilligen fest und definieren Sie, wie oft und in welchem zeitlichen Rahmen die Freiwilligen eingesetzt werden sollen. Erstellen Sie ein Tätigkeitsprofil für die Ehrenamtlichen und überlegen Sie, welche Eigenschaften und Fähigkeiten die Patinnen und Paten dafür mitbringen sollen.

Bevor Sie eine Kooperation mit einem Patenschaftsprojekt eingehen, äußern Sie offen, welche Erwartungen Sie in die Zusammenarbeit setzen. Eventuell kann auch eine schriftliche Vereinbarung nützlich sein. Ist die Kooperation beschlossen, machen Sie die Projektträger und Freiwilligen vor dem Start der Zusammenarbeit mit den Abläufen und Spielregeln im Haus vertraut. Von Vorteil ist es, wenn Sie den Freiwilligen eine zentrale Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner benennen können, an den sie sich bei Fragen oder Problemen wenden können.

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