Dokumentation zum digitalen Fachtag 2025 der „Aktion zusammen wachsen“

Am 25. November 2025 fand der digitale Fachtag der „Aktion zusammen wachsen“ zum Thema „Brücken bauen, Perspektiven schaffen – Unterstützung der Projektarbeit für Jugendliche am Übergang in den Arbeitsmarkt“ statt.

Der stetig wachsende Bedarf an Fachkräften stellt Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Deutschland vor zunehmende Herausforderungen, eröffnet aber auch neue Perspektiven und Optionen zur beruflichen Partizipation für die junge Generation. Der Fachtag befasste sich mit der Frage, wie junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung bzw. Hochschule unterstützt werden können, um ihre individuellen Talente zu erschließen und sie nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Daniela Wiesler-Schnalke übernahm die Gesamtmoderation der Veranstaltung. Als Journalistin, Moderatorin und zertifizierte Resilienztrainerin führte sie die Teilnehmenden durch die Programmpunkte des Fachtags.

Mit ihrem Impulsvortrag zur von der „Aktion zusammen wachsen“ in Auftrag gegebenen Studie „Ermittlung der Bedarfe von Patenschafts- und Mentoringprojekten am Übergang von der Schule in den Beruf bzw. die Ausbildung“ richtete Susanne Huth vom involas-Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, den Fokus auf die Kernthemen des Fachtags. Ihr Vortrag lieferte erste Ergebnisse zu den Schwerpunkten Arbeitsmarktintegration und Bildungschancen von Jugendlichen sowie Informationen über Unterstützungsmöglichkeiten durch Patenschaftsprojekte und bildete die wissenschaftlich fundierte Grundlage für die anschließende Diskussionsrunde im Plenum. 
Den Impulsvortrag zur Studie finden Sie hier.

Fachforum 1: „Gestaltung der Übergangsphasen zwischen Schule und Beruf“
Das erste Fachforum, das von Susanne Huth geleitet wurde, beschäftigte sich mit Möglichkeiten zur Berufsorientierung für Ausbildungssuchende und der Frage, wie Patenschafts- und Mentoringprojekte Jugendliche in Überbrückungszeiträumen unterstützen können.
Die Dokumentation des Fachforums finden Sie hier.

Fachforum 2: „Verbesserte Chancen durch Integrationsförderung“
Dr. Mehmet Alpbek und Anja Treichel vom Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe erörterten im zweiten Fachforum, welche Faktoren einen positiven Einfluss auf die Integrationsförderung von jungen Menschen mit Migrationsgeschichte nehmen. Anhand von Praxisbeispielen und Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag gaben sie den Teilnehmenden Impulse für die Unterstützung von Jugendlichen auf ihren individuellen Bildungswegen.
Die Dokumentation des Fachforums finden Sie hier.

Fachforum 3: „Unterstützung bei der Vermittlung von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte“
Ines Bukal und Christiane Schubert des JOBLINGE e. V. zeigten, wie Mentoring Jugendlichen – insbesondere mit Migrationsgeschichte – den Zugang zur Ausbildung erleichtern und ihre Vermittlungschancen erhöhen kann. Anhand der JOBLINGE-Studie „Jugend im Stand-by“ wurde aufgezeigt, wie vielfältig die Lebenswelten junger Menschen im Übergang Schule – Beruf sind und welche Handlungsfelder sich daraus für Akteure in diesem Bereich ergeben. Zudem wurde beleuchtet, wie Corporate Social Engagement als wirksamer Hebel genutzt werden kann, um nachhaltige berufliche Perspektiven zu eröffnen. In Unterräumen und im Plenum boten sich Gelegenheiten, über Zielgruppenverständnis, Mentoring und Kooperationen mit Unternehmen zu reflektieren und Ansätze für eine messbare Vermittlung weiterzuentwickeln.
Die Dokumentation des Fachforums finden Sie hier.

Fachforum 4: „Chancen und Herausforderungen in der Projektarbeit am Übergang Schule-Beruf“
Dr. Michaela Harmeier, Leiterin des Projekts PfAu - Paten für Ausbildung, beschäftigte sich mit der Frage, wie die Begleitung und Unterstützung junger Menschen in Patenschafts- und Mentoringprojekten mithilfe der „Themenzentrierten Interaktion“ (TZI) erfolgreich umgesetzt werden kann.
Die Dokumentation des Fachforums finden Sie hier.

Fachforum 5: „Netzwerkarbeit zwischen Projekten und Unternehmen“
Glenn Hunter teilte seine Expertise hinsichtlich der Chancen, Vorteile und Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit mit Unternehmen. Als Koordinator für Unternehmenskooperationen bei ROCK YOUR LIFE! berichtete er von seinen Erfahrungen, wie Netzwerke zwischen Projekten und Unternehmen sozialem Engagement eine größere Reichweite und Wirksamkeit ermöglichen können.
Die Dokumentation des Fachforums finden Sie hier.